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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Zensur widerspricht der Demokratie

Von Manuel Fierlbeck, 16.03 2002, 20:44:44

Unterdrückung von Äußerungen läuft darauf hinaus, dass eine Gruppe von Mächtigen das Wissen, Denken und Fühlen der Bürger steuert. Die Bürger werden zugleich außerstande gesetzt, die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens zu beurteilen – was man nicht kennt, kann man nicht bewerten. Demnach ist eine Zensur undemokratisch.
Gefahren gehen von Medien dann aus, wenn sie Propaganda verbreiten: wenn sie das Wissen und die Wahrnehmung durch die Allgegenwart einer Lehre vereinnahmen. Propaganda geht demnach nicht von einzelnen Wirrköpfen aus, sondern von staatlichen oder kommerziellen Medienmonopolen. Um Propaganda zu verhindern, soll der Staat gerade eine Vielfalt von Medien, Meinungen und Inhalten erhalten. In einer pluralen Gesellschaft können sich Gewalttäter eben nicht darauf hinausreden, sie seien durch die Lehre irgendeiner Gruppe zu ihren Taten angestiftet worden. Denn wenn eine Vielfalt von Meinungen vor ihnen steht, liegt es in ihrer Macht, einer Hassbotschaft oder einer Friedensbotschaft zu folgen.





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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.