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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Anmaßung

Von Dipl. Ing. Sven Dirks, 07.03 2002, 21:18:01

Der Versuch den Zugriff auf im Ausland (!) gehostete, einer deutschen Landesregierung (!) missliebige Internetseiten könnte als schlechter Scherz mit einem Lachen abgetan werden, wären da nicht einige schwerwiegende Implikationen.
  1. Die Gewaltenteilung wird de facto aufgehoben, wenn sich Beamte, die nicht der Exekutive angehören, auf die Jagd nach strafrechtswürdigen Inhalten machen.
  2. Einer willkürlichen Zensur wird Tür und Tor geöffnet, wenn ein solches Verfahren erst einmal etabliert ist, denn niemand kontroliert hier den Zensor.
  3. Eine deutsche Landesbehörde masst sich an, einzelne Inhalte eines weltweiten Netzwerkes zu zensieren, die dem Herrn Regierungspräsidenten nicht genehm sind.

Fazit: Es gibt 1000e von Seiten mit fragwürdigen Inhalten. Die Entscheidung darüber, welche über meinen Bildschirm flackern und welche nicht, bitte ich doch mir selbst zu überlassen. Wenn unser Bildungssystem nicht völlig versagt hat (na ja...) dann werde ich schon zu unterscheiden wissen, wessen Parolen ich glaube und wessen nicht.

Zu letzteren gehören übrigens die der Brauenen ebenso wie die der selbst ernannten Zensoren in NRW.

Sven Dirks



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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.