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Kommentar zu Vergasen von Carolus Magnus

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Message

Von Kallipi, 18.12 2007, 07:01:55

>>sie sind es, die aggressiv und militant auftreten. sie sind es, die mit ihren brandreden hetze betreiben und die von ihnen propagierten ausnahmen sind es, die existenzen vernichten. die hohlheit ihrer argumentation die frechheit ihres auftretens und die tatsache dass sie dies organisiert tun würde onkel schäuble vermutlich – wenn er denn könnte – dazu veranlassen, sie als gefährder einzustufen. bei genauerer betrachtung ist nicht pro rauchfrei das problem sondern einzig sie mit ihrer stoischen und dummen haltung – der haltung eines menschen der dumm genug ist sich selbst zu vergiften und die frechheit besitzt das recht zu fordern, andere menschen zu vergasen<
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>Rauch ist kein Gas – Fürze hingegen sind es. Vergasen spielt in der deutschen Historie eine zentrale Rolle und es erstaunt mich keineswegs, ob der gewählten Wortwahl. Der Kampf gilt dem Rauch, nicht dem Nikotin! Passivrauch also und nicht Passiv-Nikotin. Aber die einschlägig geschürte Hysterie treibt mit der Wahrnehmung seltsame Blüten.
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>Setzen Sie sich ab sofort für das Verbot des sommerlichen Grillens, der Lagerfeuer, der Chemiées und den rauchenden Schloten der Industrie ein. Auch müssten sämtliche AutoabGASE aufgrund ihrer vielfach höheren Toxizität, insbesondere der dieselbetriebenen 40 Tönner, sofort verboten werden und nicht etwa die homöopathischen Dosen von etwas getrocknetem Laub. In der TCM werden nikotinhaltige Tropfen gegen Astmaanfälle erfolgreich verabreicht, Nikontin ist auch eine Prävention gegen Altzheimer und Parkinson, Beides Krankheiten, die nur Nichtraucher heimsuchen.
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>Erklären Sie dem deutschen Volk, dass die noch (!) weltweit grösste Exportnation und noch (!) drittgrösste Wirschaftsmacht der Welt ab sofort stillgelegt werden soll. Wenn Sie schon von Vergasen reden, sollten Sie um diese Fakten wissen und ab sofort mit gleicher Vehemenz all diese Rauchquellen bekämpfen und gleichzeitig mitverbieten.
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>Es scheint, dass der deutsche Gendefekt des Sado(Elite)-Masochismus(Volk)-Syndroms, der bereits zwei Weltkriege auslöste, noch immer nicht behoben ist und die Welt wiederum mit dem Schlimmsten zu rechnen hat. Nicht umsonst war Frankreich lange Zeit gegen eine Wiedervereinigung – und ich bin es noch immer wenn man bedenkt, dass in den 70ern in der DDR mehr Freiheit herrschte, als heute in Grossdeutschland. Mir scheint, die Neuen Bundesländer sind noch heute freiheitlicher gesinnt, wenn man sie beispielsweise mit Bayern vergleicht.
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>Mich wundert es des weiteren nicht im geringsten, dass das deutsche Volk nicht über die EU-Verfassung abstimmen darf, denn die regierende Clique hat vor diesem höchst grunddemokratischen Volksrecht mehr Angst, als der Teufel das Weihwasser scheut. Dennoch schimpft sich Grossdeutschland eine Demokratie und das geknechtete Volk nimmt es weiterhin stoisch hin, von einer Regierung gegängelt zu werden. Analfixierte Obrigkeitsgläubigkeit war schon immer ihr eigenen Totengräber. Es scheint, dass der Leidensdruck, typisch deutscher Volks-Masochismus, noch immer zu wenig stark ist.
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>*Fazit:* Es hat sich also im kalten Norden absolut nichts in Bezug auf die politische Machtverteilung und Volksrechte geändert. Sie besitzen noch nicht mal über eine eigene Verfassung, sondern behelfen sich noch immer des Grundgesetzes aus dem Jahre 1943 – und der Rest der Welt darf weiter bangen.
>
>Carolus Magnus
>http://www.sackstark.info
>
Carolus Magnus.

Das zwanghafte Denunziationsproblem der Deutschen kenne ich weitläufig. Ich bin in 2 Kulturen beheimatet, 3. Generation und habe mehr als du, in der Schweiz lebend, den Aufeinanderprall und meine innere Zerrissenheit erfahren dürfen. In der Statistik zu anderen Staaten taucht das Problem, vulgär als Petzerei bekannt, proportional höher auf als in anderen Staaten. Auch die Konzentration auf das eine Thema ist typisch deutsch. Fixierung ohne andere Gedanken zu fassen nennt man das.

Ihr schimpft hier über alle möglichen Dinge, über militante Nichtraucher, Religionsfaschisten, pro rauchfrei und...und...und... über die deutschen Fixierungen.

Ist euch schon mal durch den Kopf gegangen, dass die pro rauchfrei Gesellschaft, um der Bezeichnung »Gesellschaft« Genüge zu leisten, nur ein gesellschaftliches Problem ist, das die deutsche Volksseele- oder krankheit widerspiegelt? Zugegeben ein Ärgernis, der durch die als hässlich empfundene deutsche Volksseele geistert. Doch sollte man differenzieren. Ich versuche es und gebe auch Fallbeispiele.

Der deutsche Gendefekt wurde schon vor einigen Jahrzehnten in intellektuellen Kreisen und der Anthropologie interpretiert und mit einer schlechten Mixture begründet. Die reicht in die prähistorischen jahrtausendealten Gefilde hinein. Das Intermezzo soll sich vor über 4000 Jahren ereignet haben, der Zusammenprall inmitten der europäischen Landesplatte oder heute besser gesagt in Mitteleuropa, das die Kernlandfläche der heutigen Deutschen ausmacht. Der Zusammenprall zweier verschiedener Volkselemente, der kaukasishen Reitervölker aus dem Osten mit den sesshaften Megalithvölkern aus dem Westen. Die Vermischung beider Volkselemente wurde aber mit Gewalt durchgesetzt. Das Trauma eines Verlustes der eigenen megalitischen Urkraft zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamtdeutsche Historie. Nicht zuletzt Goethe bekannte:
»Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust«.
Die früheren Dichter und Denker sind mit ihrem Erbe nie fertiggeworden, weil es auch kein einheitliches Deutschland nie gab. Die Altgermanen waren bereits die Mixtur von Ost und West. Im aufdämmerndem Mittelalter spalteten sich die Germanen in viele Völker und Fürstentümer. Was zwanghaft zusammengeführt wurde, zerbrach auch wieder, weil kein Halt vorhanden sein kann. Das Landeskonstrukt »Deutschland« gab es nie und eigentlich existiert es bis heute nicht. Es ist ein Kunstvolk, es gibt den Deutschen nicht. Es waren immer verschiedene Völker, innerlich zerrissen, eine kranke genetische Struktur, die auch bis heute die Krankheit in sich birgt. Mal tritt sie mehr in den Vordergrund, mal weniger durch Centuries.

Die von manchen heroisierten Franzosen haben den »Deutschen« keinen Gefallen getan, sie haben ihn erst erschaffen. Weisst du Carolus nicht, dass es Napoleon war, der zuerst eine »neudeutsche« Einheit erwirkte. In der Zeit wurde wieder eine Volksmasse, die nicht zusammengehört, zusammengefügt. In den Franzosen muss das Unheilwerk doch allgegenwärtig sein. Sie haben Angst vor Grossdeutschland? Warum hat Napoleion dann den grande faux pas begangen, einem Volk zu Stärke zu verhelfen, das kein Volk ist und sein wollte?

Erst im 19.Jhd. befassten sich Anthropologen mit der Genealogie. Michel Foucault setzte sich intensiv damit auseinander. Das was heute als »Deutsche« bezeichnet wird, ist ein Sammelsurium verschiedener Völker, die aus der Einheit gefallen sind, aus der Synthese. Damit ist das 3.Reich gut erklärbar. Der »Deutsche« suchte die Reinrassigkeit, weil er selber nie reinrassig war, sein konnte. Im Unterbewusstsein war es ihm schon klar, deshalb verteufelte er die »andere« Rasse, um nicht an sein eigenes Schicksal erinnert zu werden.

Aber ein natürliches Volksgefühl oder Volkszugehörigkeit konnte nie entstehen, weil es kein Volk ist. Die Übertragung auf die Obrigkeit begann mit der Erkenntnis, keine Einheit zu sein. Um deutsch zu sein, brauchte es den »deutschen« Übervater. Bismarck, Friedrich der Grosse und Hitler waren für das innerlich gespaltene Volk immer die Suche nach dem »deutschen« Wesen. Das Symbol ist dann

»Führer, König, wir legen unser Leben in Deine Hand, gebt uns eine Identität, denn wir haben keine. Gib uns eine Seele, dafür verkaufen wir auch Mutter und Vater und leisten bedingungslosen Gehorsam«.

Heute ist der grosse Führer der Deutschen die EU. Die Namen wurden ausgetauscht. Endlich hat der Deutsche wieder seinen Vater gefunden. Der Grundgedanke der Denunziation, denn der richtige »Deutsche« war immer nur eine Person oder eine Elitetruppe, mit der man sich identifizieren musste, um eine Identität zu erhalten.

Das meine Zuleser, ist die wirkliche Tragik der »Deutschen«. Niemand kennt aber die wahren Schicksale, die hinter der Entwicklung von Völkern steht. Meine Grosseltern kamen nach Deutschland, ich lebe als Griechin in 2 Kulturen. Aber eines habe ich nie gegen die "Deutschen empfunden, Hass. Hoffentlich tragen meine Zeilen dazu bei, den Hass gegen die Deutschen und ihren damit verbundenen Schwächen abzulegen, denn sie können gar nichts dafür. Sie sind doch viel eher bedauernswert, als hassenswert. Mir tun sie irgendwie leid, weil sie nie eine autarke Identität entwickeln konnten und heimatlos sind. Sei es Karma, ich weiss es nicht. Aber haben wir, du als Schweizer, ich als Griechin das Recht, über ein karmisch schwer belastetet Volk, das keine Einheit und keine Volksseele hat, den Stab zu brechen? Mit Pauschalurteilen sollten wir immer vorsichtig sein, sonst werden wir im nächsten Leben gar noch als Deutsche wiedergeboren. Die leiden darunter, kannst du mir glauben, Carolus.

Der Jetztzustand. In Deutschland, wie sich das Gebilde hier heute nennt, kann man wunderbar leben. Die ehemalige Gastarbeitergeneration hatte hier viele Vorteile, die es in den materiell ärmeren Südländern nicht gab. Das sollten Ausländer auch würdigen und sich nicht in Hass verlieren, wie der eine Jugo hier. Aber nur, wenn die Deutschen in der Passivstellung sind. Man kann das mit Arthrose vergleichen, die Intervalle der Schmerzfreiheit nennt man Passivstellung. Das waren sie mehr als 60 Jahre. Ihr wisst, worauf ich hinaus will. Die Krankheit tritt jetzt wieder in die aktive Phase ein. Das ist der Fanatismus. Der ist mal religiös, mal gesundheitsfanatisch, mal rassistisch, mal politisch, hat die verschiedenen Erscheinungsformen. Immer eine zeitlich bedingte Phase. Wird der Deutsche zu »aktiv«, steht mir frei, in mein Land zurückzukehren. Das werde ich dann auch tun. Auch ich muss wieder eine Einheit zurückgewinnen.

In der Charakterlogie fielen mir schon sehr hässliche Eigenschaften auf, die den Deutschen zugeschrieben werden. Du kannst mit ihnen wunderbar einen heben, Feste feiern geht auch manchmal. Du kannst dich mit ihnen gut austauschen, wenn gute Zeiten sind. Auch ekonomisch. Man versteht, was ich meine. Vertraust du aber einem Deutschen ein Geheimnis an, vielleicht eine in früherer Zeit begangene Straftat. Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Geldwäscherei. Gibt viele Möglichkeiten. Dann wird er dir als guter Freund immer beteuern, dich nie in die Pfanne zu hauen. Das tut er auch tatsächlich nicht, aber nur, solange du dich mit ihm gut verstehst. Lass aber mal nur einen Streit aufkommen, oder nur schon eine Missstimmung, oder trenne dich von ihm, ist es mit der Diskretion vorbei. Das habe ich hier hier auch erst lernen müssen. Ich besuche mit Freunden Diskotheken, gehe auch mit Deutschen gern mal aus, aber ich würde einem Deutschen nie über den Weg trauen. Ich würde nie mein Privatleben veräussern im guten Glauben, dass es bei ihm bleibt.

Der Deutsche ist unbeliebt. Er wird es jetzt in seiner Heraufdämmerung der aktiven Phase noch mehr werden. Warum er aber in fremden Ländern nie so akzeptiert wird, nie in die Gemeinschaft einbezogen wird, ist mit seinem verräterischen Wesen begründbar. Das ist der wahre Grund, warum er keinen Zugang zu anderen Völkern findet. Unwahr ist die fälschliche Begründung wirtschaftlichen Wohlstandes. Den interessiert überhaupt kein anderes Volk. Dafür zollt man Deutschland sogar noch Achtung, auch wenn man gern mal daran teilhat. Da aber das simple Volk nicht die tragische Historie der Deutschen, die gar kein Volk sind, kennt, werden sie als charakterlos definiert. Obrigkeitshörigkeit, Kadaavergehorsam, alles schlechte Gewohnheiten, die im Ausland auf Ablehnung und höfliche Distanz stossen.

Carolus, ich habe das mit sehr simplen Worten erklärt, da ich nur autodidaktisch studierte. Aber die simplen Worte sind begreifbar und vielleicht erweitert das auch dein Verständnis. Lösungen kann ich nicht anbieten, spontan fällt mir nur ein, Dezentralisierung in Fürstentümer, Staatsauflösung wie in Jugoslawien. Wäre besser für Deutschland und weniger gefährlich für das Ausland. Aber die Weltordnung hat da andere Pläne und das ist nicht die Verschuldung der Deutschen.

Grüsse dich, Kalliopi




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Kommentare

    Kalliopi und Calolus Magnus (Mr. History; 18.12 2007, 16:28:12)


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