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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Jeder Bürger sollte selbst entscheiden was er sich ansieht!

Von Stefan Hoenig, 24.02 2002, 04:49:20

Abgesehen von der rechtlichen Unsicherheit der Verfügungen stehe ich auf dem Standpunkt, dass jeder mündige Bürger selbst entscheiden soll, was er sich ansieht und was nicht. Man kann Rechtsradikalismus und dergleichen nicht ausrotten indem man ihn in den Untergrund verdammt. Das hat mit noch keiner politischen Richtung funktioniert, im Gegenteil. Ausserdem wer kontrolliert welche Seiten gesperrt werden und welche nicht ?? Die Politik, die Provider oder wer ??? Die einzige Objektivität ist die des gesunden Menschenverstandes jedes einzelnen und ewig Gestrige können über diese Massnahmen sowieso nicht bekehrt werden. Zumal die Umsetzung der Verfügung ohnehin technisch äusserst dürftig ist. Rechtsradikale oder auch andere Extreme sind leider nicht immer so dumm, wie wir uns das vielleicht manchmal wünschen. Der beste Weg ist die offensive Auseinandersetzung mit diesen politischen Elementen um sie nicht im Untergrund verschwinden zu lassen und ihnen nicht das »Prädikat« eines Märtyrers zu verleihen oder sie unter deresgleichen zu glorifizieren. Diese Entwicklung wäre weitaus gefährlicher als der bis jetzt offen dargestellte Schwachsinn.




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Kommentare

    toll (Thorsten Voskuhl; 24.07 2007, 10:23:50)


Neu oder wichtig:
O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
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