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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Überlegung und Beitrag

Von Andreas Hähndel, 16.04 2002, 22:56:19

Aus meiner Überlegung heraus ist mir klar geworden,daß das Internet eher ein Medium ist und noch lange kein Inhalt darstellt bzw. ja auch nicht inhaltsgebudnen ist.
Eine Einschränkung würde üngefähr gleich kommen dem Versuch einer Einschränkung bestimmter Wörter eines Wortschatzes.
Was aber nicht sicherstellt das diese dann doch nicht gebraucht werden.
Die problematischen Inhalte welche verhindert werden sollen sind ja ursprünglich nicht aus der Möglichkeit entstanden diese übers Internet verbreiten zu können.
Es sind verankerte Gedanken und Absichten bei Informationsanbietern und Informationsnuztern welche damit ihre Interessen befriedigen wollen, welche in der Gesellschaft vielfältigst verankerte Ursachen haben.
Zur Verhinderung bzw. Eindämmung von z.B rechtsradikalen,sexistischen,brutalen, verachtenden etc. gesellschaftsschädigenden Inhalten in den Köpfen würde eine beschränkende fragliche Kontrolle von Access-Providern sicher nicht führen, da dann interessierte Informationssucher und Informationsanbieter auf andere Medien zurückgreifn und ausweichen werden.
Somit wäre dadurch das gesellschaftliche Problem in Gedanken Inhalten,Absichten und Handlungen nicht im
Entwicklungsprozess der Gesellschaft bewältigt sondern nur oberflächlich für einen bestimmten Zeitraum gehindert und aufgeschoben.
Auch hat die geplante Kontrolle ja eher den Anschein eine allgemeine sehr demokratische Möglichkeit der Meinungsbildung, durch die Möglichkeit des Internets in fast Ortsunabhängigkeit und Zeitverzugsminimierung,
in eher gesellschaftliche Minderheiten
und fraglich manipulative Handhabung geführt zu werden. Es muß einfach jedem selbst überlassen sein in eigener Verantwortung mittles seiner geistigen Reife sich eine Meinung und ein Urteil bilden zu können über Sachverhalte jeglichen Inhalts,denn es ist ja nicht allein in der Information an sich schon festgelegt was darauf passieren kann sondern auch vom Betrachter bzw. Suchenden und seiner bisherigen gebildeten Einstellung und Weltanschauung abhängig.
Für den sich in ständiger Entwicklung befindlichen und offen zu gestaltenden Gesllschaftsbildungsprozess, wäre die einschränkende Kontrolle von Internet-Access-Providern bestimmt ein Schritt in einen stagnierenden Verlauf der gesellschaftskompetenten Entwicklung sich gegenseitg kritisch betrachtender ,lebhaft diskutierender und tolerant behandelnter Menschen.
Ich bin der Meinung, das hier möglicherweise Vorwände ausgenutzt werden sollen um fragliche Absichten von eher aristokratischem Inhalt umzusetzen, und für die Lösung gesellschaftlicher Problematiken dies nicht ein Problemursachen verhinderndter Ansatzpunkt ist.



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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.