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Kommentar zu Vorenthaltung von Informationen oder von Meinungen? von A. Strömann

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Argumentation ist unsinnig

From Martin Wirtz, 2002-04-17, 19:04:08

Lieber Herr oder Frau Ströhmann,

ich kann Ihrer Argumentation leider nicht ganz folgen. Es ist richtig: Wer nur glaubt, was er glauben will, wird jegliche Gegenrede für Feindpropaganda halten und fertig. »Damit verbreiten sich Falschaussagen« (auch ohne Internet) »lustig weiter und werden nach wie vor zu Glaubenssätzen, egal was verantwortungsvolle Menschen sonst noch für Informationen beizusteuern haben.«

Ich frage mich nur, wie Ihrer Meinung nach »verantwortungsvolle Menschen« – was immer das heißen mag – Informationen beisteuern sollen, wenn gerade diese Informationen zensiert werden. Vielleicht können Sie mir das einmal erklären?

Sie wollen mir doch sicher nicht erklären, daß unsere alten Medien (Fensehen, Zeitungen und Radio) ein Hort der Wahrheit und Weisheit sind? Meiner Ansicht nach sind diese Medien im gewissen Sinne gleichgeschaltet.

Sie wollen mir doch nicht erzählen, daß in den alten Medien »verantwortungsbewußte Menschen« Informationen beisteuern können?

Es gibt halt so Trottel, die glauben alles, was in den alten Medien berichtet wird. Also zensieren wir am besten Rundfunk und Fernsehen.

Halten Sie wirklich alle Bürger für so dumm, daß die alles glauben, was im Netz geschrieben steht? Vor allem, wenn der Autor anonym ist? Wer bestimmt, was verantwortungsbewußte Menschen sind, deren Meinungen nicht aus dem Netz gefiltert werden dürfen?

Gott sei Dank, daß es solche Bedenkenträger und Schlaumeier wie Sie gibt, die uns vor »gefährlichen Inhalten« schützen!




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